Der Titel des diesjährigen CAMPFIRE-Symposiums lautete „Grünes Ammoniak als Schlüssel zu Dekarbonisierung und Wohlstand in Europa: Vom Importvektor zur resilienten Energiespeicherung“ und fand in der Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund in Berlin statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ulrich Walter, als Auftakt gab es eine Begrüßung durch unsere Gastgeberin Josefine Meyer. Das Symposium wurde mit einem Highlight von Rob Stevens von der Ammonia Energy Association eröffnet, was für uns eine große Ehre war. Im Anschluss daran erlebten die rund 70 Teilnehmer aus Industrie, führenden Forschungsinstituten und Umweltorganisationen spannende Keynotes zum Thema Ammoniak als Wegbereiter für den Ersatz fossiler Brennstoffe sowie für Resilienz und Versorgungssicherheit. Eine eher ernüchternde Prognose zum Trend der globalen Erwärmung löste lebhafte Debatten darüber aus, wie wir dringend Möglichkeiten und zukünftige Wertschöpfungsketten auf Basis von Ammoniak auf globaler Ebene viel umfassender betrachten müssen.
Ein Highlight des Symposiums war das Ammoniak-Bunkerschiff „Odin“, das auf der Spree in der Nähe des Deutschen Bundestages vor Anker lag und allen Besuchern offenstand, die sich selbst ein Bild davon machen wollten, wie Ammoniak gehandelt und sicher transportiert wird. Die „Odin“ wird 2028 mit einem Ammoniak-Verbrennungsmotor nachgerüstet.
Abgerundet wurde das Symposium am zweiten Tag durch ein parlamentarisches Frühstück mit Dr. Stefan Kaufmann. Eine öffentliche Akzeptanzumfrage zudem wurde im Rahmen des Symposiums durch die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zum Thema Ammoniak Bahnhof Berlin Friedrichstraße durchgeführt und ebenfalls am zweiten Tag ausgewertet. Es zeigte sich, dass es dringend notwendig ist, der Bevölkerung und der Politik mehr Informationen und Wissen über Ammoniak zu vermitteln.
Ein großes Dankeschön an die hervorragenden Referenten Lorin Neumann von DNV, Martin Kittel vom DIW Berlin – Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Max Heinritz-Adrian von KBR, Anton Mifsud-Bonnici von der Adani Group, Stefanie Schwarz vom DVGW — Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches, Rob Stevens vom ISPT – Institut für nachhaltige Verfahrenstechnik, Raija Koch vom NABU, Maximilian W. Walde, EWI – Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln und Josefine Lyda vom IKEM – Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität. Vielen Dank an Ulrich Walter, Dr. Robert Brandt und Anika Schwalbe von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), an das Spetrans-Team Kerstin Malchow und die MET-Gruppe am Leibniz-Institut für Plasma-Wissenschaft und Technologie (INP Greifswald) e.V.
Vielen Dank an die Rebus Regionalbus Rostock GmbH für den Transport aller Teilnehmer mit dem Wasserstoffbus. In Mecklenburg-Vorpommern sind wir sehr stolz auf dieses wegweisende Busunternehmen, das 52 Busse im Großraum Rostock betreibt – die zweitgrößte H2-Busflotte in Deutschland.
Vielen Dank an Jürgen Sendel für die brillanten Fotos von unserer Veranstaltung – sie fangen alle Momente der Debatten und Diskussionen perfekt ein, die so wichtig sind, um unsere Nachhaltigkeitsziele nicht aus den Augen zu verlieren und unsere harte Arbeit in Partnerschaft fortzusetzen.
Photocredit Jürgen Sendel, https://pictureblind.com/
































